Cannabis als neues Superfood?

Cannabis als neues Superfood?

In einer Zeit in der jeder auf seine Gesundheit achten will, finden wir Menschen immer neue Wege so viele Vitamine und Mineralien wie möglich zu kombinieren. Überraschenderweise ist Cannabis eben genau so eine Kombination aus Vitaminen, Mineralien und Omega 3/6 Fettsäuren. Um genau zu sein enthält Cannabis die Vitamine: E2, B1 und B2 welche sich beispielsweise in Haferflocken wiederfinden. An Mineralien deckt es die wichtigsten bedürfnisse ab. Darunter sind Calcium (für den Knochenaufbau), Eisen (für die Regeneration von Blutzellen) und Zink (zur regeneration von Hautzellen). Zudem sind Hanfsamen ein Wundermittel für Leute die gerne ins Fitnessstudio gehen, denn Hanf ist der proteinreichste Samen in der Pflanzenwelt mit 11g an Protein pro Portion (30g). Damit sind Hanfsamen vor allem für Vegetarier und Veganer eine der wichtigsten Proteinquellen. Hanf wurde demnach also für guten Grund zum Superfood 2017 in den Ländern: Australien, Neuseeland, Südafrika und Spanien gewählt. Es gibt auch sehr viele verschiedene Arten wie Cannabis verzehrt werden kann z.B. als Hanföl, Hanfsamen, Cannabis Butter, und Hanfmehl.

 

Ein kleiner Guide zur Verwendung von Cannabis-Produkten:

 

Hanföl

Aufgrund des Nussgeschmacks macht sich Hanföl perfekt als Dressing für Salate oder als Brotaufstrich. Wichtig allerdings ist es, dass das Öl nicht erhitzt wird da sonst die wertvollsten Inhaltsstoffe verloren gehen.

 

Hanfsamen

-ungeschälte Hanfsamen: Ungeschälte Hanfsamen können wie jede andere Art von Samen und Körnern verwendet werden und eignen sich somit großartig als Mix für Müsli und Joghurt aber auch als Topping für Salate oder Semmelteig.

 

-geschälte Hanfsamen: Geschält allerdings sind Hanfsamen weich und leicht zu beißen deshalb sollte man sie in dieser Form als Zutat für Grießbrei, Magerquark, Eiscreme, Smoothies und selbstgemachten Dips verwenden.

 

Cannabis Butter

Anders als Hanföl kann Cannabis Butter ohne Probleme erhitzt werden. Das bedeutet wie ganz normale Butter zum anbraten von Fleisch oder Gemüse in der Pfanne oder als Zutat für Backrezepte verwenden.

 

Hanfmehl

Hanfmehl enthält doppelt so viel Ballaststoffe und dazu noch einen hohen Anteil an Protein ist also damit eine gesündere Alternative zu normalem Mehl und kann auch genau als solche verwendet werden.

 

Wie man das Superfood in Rezepten verwenden kann

Aufgrund der vielen Formen die Cannabis annimmt hat es auch einige Verwendungszwecke mit denen man wundervolle Gerichte zaubern kann.

Hier zwei schnell zubereitete Beispiele:

Rezept für einen Hanf-Protein Smoothie:

  • 1 Kaki oder Aprikose
  • 1 Orange
  • 1 gefrorene Banane
  • 200 gr Tofu
  • 2 Teelöffel an geschälten Hanfsamen
  • Der Saft einer halben Zitrone
  • 500 ml Kokosmilch

Alle Zutaten in einem Mixer auf der höchsten Stufe cremig pürieren, anschließend in ein großes Glas füllen und mit Zimt, Vanille , oder geschälten Hanfsamen garnieren.

 

Hanf-Pesto:

  • 5 Esslöffel Walnussöl
  • 1 liter Olivenöl
  • 1 Blatt Hanf
  • 300 gr Sonnenblumenkerne
  • 0,5 Knolle frischer Knoblauch
  • 1 Gemüsezwiebel

Das Hanfblatt zusammen mit dem Walnussöl , den Zwiebeln, dem Knoblauch und den Sonnenblumenkernen in eine Rührschüssel geben und mit einem Pürierstab mixen. Anschließend Etappenweise das übrige Öl hinzugeben und weiter mixen bis es eine sämige Masse ergibt um es danach mit Salz und Pfeffer abschmecken zu können.

 

Warum macht Hanf nicht gleich “High”?

Wir sprechen hier natürlich vom komplett legalen Nutzhanf welcher aus der männlichen Hanfpflanze gewonnen wird und keinerlei Tetrahydrocannabinol oder auch kurz THC enthält.

Wo kann man das Superfood erwerben?

Hanföl und Hanfsamen kann man vor allem aufgrund der steigenden Beliebtheit im größeren Sortiment in jedem Supermarkt oder Biomarkt kaufen. Natürlich kann man sie auch im Internet bestellen aber dafür ist einen gute Preis- und Produktrecherche notwendig um nicht den falschen oder zu teuren Hanf zu ersteigern.